ZSH

Das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) existiert seit 1995 als ein An-Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ein Team von rund 15 Sozial- und Rechtswissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bearbeitet wechselnde Projekte, welche die Dimensionen der Grundlagenforschung und praxisbezogenen Anwendungsorientierung miteinander verbinden. Die Ergebnisse der Analysen des ZSH gehen zum einen in wissenschaftliche Fachdiskussionen ein und dienen zum anderen dem Wissenstransfer für Unternehmen und Politik.

Das ZSH ist untergliedert in drei Forschungssektoren:

  • Arbeitsmarkt
  • Arbeits- und Sozialrecht
  • Demokratie und Partizipation

Die Arbeitsmarktforschung ist das traditionelle Standbein des ZSH. Hier liegt der Fokus auf dem Feld der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Besonderes Augenmerk richtet sich auf die Folgen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt und das System beruflicher Ausbildung.

Seit 2012 sind die genannten zwei weiteren Arbeitsfelder hinzugetreten. Der Bereich Arbeits- und Sozialrecht umfasst insbesondere die Auswirkungen des Arbeits- und Sozialrechts auf den Arbeitsmarkt, Fragen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Bereich Demokratie und Partizipation greift Aspekte und Problemlagen bürgerschaftlicher und politischer Partizipation auf, erforscht deren Kontextbedingungen und soziale Hintergründe und setzt dabei regionale wie interregionale Schwerpunkte.

Das ZSH verfügt über ein modernes CATI-Labor (Computer Assisted Telephone Interviewing), das nicht nur für hausinterne Projekte genutzt wird, sondern auch professionelle Dienstleistungen für externe Auftraggeber anbietet.

Über die Beschäftigung studentischer Hilfskräfte ist das ZSH mit einer Praxiskomponente in die sozialwissenschaftliche Ausbildung an der Universität Halle integriert. Darüber hinaus beteiligt sich das ZSH im Rahmen von Lehrveranstaltungen und der Betreuung von Praktika und Abschlussarbeiten an der universitären Ausbildung.